Tipp zum Klima- und Umweltschutz


Weichspüler

Weichspüler helfen nicht beim waschen. Sie verhindern lediglich, dass sich Kalk aus dem Waschwasser auf den Fasern ablagert. Die aktive Rolle dabei spielen sogenenannte kationische Tenside. Vor allem Kleinstlebewesen in Bächen und Flüssen  gehen an den Weichspülerresten zugrunde. Aber auch für Fische kann es gefährlich werden, wenn sich die nicht abgebauten Tenside auf die Kiemen legen. Davon abgesehen wirken viele Weichspüler stark hautreizend. Besonders Baby- und Kinderwäsche sollte daher nicht weichgespült werden.

Wussten Sie schon...

  • Deutsche Haushalte spülen jedes Jahr 180.000 Tonnen Tenside in die Gewässer. Weichspüler haben daran einen großen Anteil.
  • Die wenigsten Kläranalgen können Weichspüler aus dem Wasser entfernen.
  • "Biologisch abbaubar" bedeutet nur, dass die betreffende Substanz ihre wäscherelvanten Eigenschaften verlieren. Sie belasten dennoch die Gewässer.
  • Weichspüler überziehen die Textilien wie ein dünner Fettfilm. Deswegen nehmen weichgespülte Tücher Feuchtigkeit so schlecht auf
Tipps
  • Essig und Tonerde sind ein umweltverträglicher Ersatz für synthetische Weichspüler.
  • Zitronensäure sorgt als guter Kalklöser für weichere Wäsche.
  • Kautschukkugeln walken die Wäsche in der Trommel durch und verhindern so, dass sich ein Kalkfilm auf der Faser niederschlägt .
  • Waschnüsse machen durch ihre natürlichen Öle die Wäsche angenehm weich und helfen Waschmittel zu sparen.
Quelle:
Andreas Schlumberger
50 einfache Dinge die Sie tun können, um die welt zu retten und wie Sie dabei Geld sparen
Heyne Verlag / ISBN 978-3-453-68515-4

 
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