![]() | Übersicht Allergien in der deutschen Bevölkerung |

Als Allergiker sind Sie in Deutschland kein Einzelfall sondern Teil einer Grupe von 27 Millionen Menschen, die eine allergische Sensibilisierung aufweisen. Der größte Anteil dieses Personenkreises besteht aus Atopikern. Das Wort Atopie kommt aus dem Griechischen. Es bedeutet wörtlich übersetzt "das Ungewöhnliche" oder auch "seltsame Menschen". Damit ist gemeint, dass ein Atopiker eine ungewöhnliche Bereitschaft zeigt, auf Umwelteinflüsse allergisch zu reagieren. Ein Atopiker, der die Veranlagung für eine Allergie, genauer eine Soforttyp Allergie (Typ 1), in sich trägt, hat nicht nur selbst ein erhöhtes Risiko, er kann diese Veranlagung auch an seine Kinder weitergeben.
| Bevölkerung 82 Mio |
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| Allergische Sensibilisierung 25 Mio |
Nicht-Allergiker 55 Mio |
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| Allergie Typ I |
Allergie Typ II |
Allergie Typ III |
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Allergie Typ IV Kontaktekzem > 5 Mio |
Atopisches Ekzem 3 Mio |
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| Pollen 12 Mio |
Nahrungs/ Arzneimittel 4,5 Mio |
Hausstaub- milben 12 Mio |
Haus- tiere 2,5 Mio |
Insekten 1,6 Mio |
Latex | |
Kosmetik, Reinigungsmittel Duftstoffe 5 Mio |
Sonne 4 Mio |
Metalle 4 Mio |
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| Asthma 7 Mio |
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Ekzem 5 Mio |
Allergie Auslöser |
Lokalisation |
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| Parfüm >1 Mio |
Ätherische Öle 0,5Mio |
Konservier- ungsmittel 0,5 Mio |
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Hände 30% |
Gesicht 15% |
Körper 10% |
Ob jemand Atopiker ist, lässt sich über die IgE-Bestimmung feststellen. Atopiker haben in der Regel von Geburt an einen erhöhten IgE-Spiegel im Blut. Das kann man schon bei der Geburt durch eine Probe des Nabelschnurblutes feststellen. Allerdings ist ein erhöhter IgE-Spiegel kein sicherer Hinweis auf eine später entstehende Allergie. Das hängt sehr stark von der Menge und Häufigkeit des Kontaktes mit Allergenen ab. Atopiker sollten deshalb generell vorsichtig mit Allergenen umgehen.
Zu den bekanntesten Soforttyp Allergien gehören die Pollen-, Nahrungsmittel-, Hausstaubmilben-, Haustier-, und Insektengiftallergie.
Spättyp Allergien (Typ IV) sind die vor allem die klassischen Kontaktallergien ( zB. allergische Reaktion bei Kontakt mit Reinigungsmitteln, Kosmetika, Duftstoffen oder Metallen). Hier sind mit 30% am häufigsten die Hände betroffen (siehe Grafik).
Häufig zeigt sich, dass Kinder allergischer Eltern ebenfalls allergisch reagieren.
Es kann als sicher gelten, dass bei folgenden Erkrankungen eine erbliche Veranlagung an die Kinder weitergegeben wird:
- Nesselsucht
- Heuschnupfen
- allergische Konjunktivitis
- Neurodermitis
- Bronchialasthma

